Venen

 

 

 

Für die Diagnostik von Venenkrankungen steht die Lichtreflexionsrheographie (LRR) zur Verfügung. Sie ist eine hämodynamische Untersuchungsmethode, die Aufschluß über das Vorliegen resp. die Verlaufskontrolle der chronisch venösen Insuffizienz (= chronisch venöses Stauungssyndrom) gibt.

Mit der Farbduplexsonographie, einer speziellen Ultraschalluntersuchung (Kassenleistung nur in der Thrombosediagnostik bei Patienten "kleiner Kassen") , können sowohl oberflächliche als auch tiefe Venen beurteilt werden. Es ist die Bestimmung der Strömungsgeschwindigkeit und -richtung des Blutes und somit die Diagnose von Verschlüssen (Thrombosen) und Schäden an den Venenklappen (Venenklappeninsuffizienz) möglich.

Die Sklerosierung (Verödung) von Varizen (Krampfadern) ist eine lang etablierte Behandlungsmethode, bei der die Venenwand reizende und bewusst schädigende Stoffe in das Gefäß eingebracht werden. Dadurch kommt es zum Verschluß des Gefäßes durch eine lokale Entzündung, die ein "Verkleben" der Venenwand bewirkt. Sie wird bei Besenreisern mit flüssigem Verödungsmittel, bei kaliberstärkeren Krampfadern in Form der Schaumverödung durchgeführt. Dabei wird das Verödungsmittel durch eine spezielle Technik in einen "Mikroschaum" umgewandelt, der in die zu behandelnde Vene injiziert wird. Der Schaum verbleibt meist mehrere Minuten im jeweiligen Gefäßabschnitt, so wird die erwünschte schädigende Wirkung auf die Gefäßwand verstärkt. Durch die ihm eigene Expansionstendenz breitet er sich im Gefäßverlauf aus, was die Behandlung größerer Krampfadern erlaubt. Nach der Verödung stärkerer Krampfadern muß in vielen Fällen für einige Zeit ein Kompressionsverband oder -strumpf getragen werden.

Besenreiser können auch mit dem Neodym-YAG Laser oder dem 810 nm Diodenlaser behandelt werden - es sind, wie bei der Verödung, meist mehrere Sitzungen notwendig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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